Als wir im Oktober 94 in die Mühle einzogen, gab es auf dem Gelände keine Gärten. Wir haben auf einem großen besonnten Stück vor unserem Haus einen Gemüsegarten angelegt. Auf dem unteren Gelände, das hauptsächlich die Spiel – und Tummelwiese der Kinder ist, entstand später ein weiterer Garten, der inzwischen der Gemüsegarten der Kinder ist. Hier haben alle Kinder, die es wünschen ein eigenes Beet, das sie beackern und bepflanzen dürfen. Rundherum um das Mühlenhaus haben wir Blumenbeete angelegt, auch kleine runde Blumenbeete für die Kinder. Wir wünschen uns, dass die Kinder bei ihren Spielen umgeben sind von vielen Farben und Formen der unterschiedlichsten Blumen. Auch unser Gemüsegarten verrät, dass wir die Blumen vorziehen: zwischen Salat, Kohl und Kürbissen blühen viele Blumen und Kräuter. Es ist uns nicht möglich, so viel Gemüse anzubauen, dass wir damit annähernd unseren Bedarf decken können. Da das Gelände tief zwischen Bäumen liegt und lange feucht bleibt , ist die Vegetationszeit recht kurz. Uns ist vor allem wichtig, dass die Kinder die Lebenszyklen der Pflanzen, die Wachstumsprozesse vom Säen bis zum Ernten miterleben können. Auch das Anlegen und Umsetzen von Komposten, das Ausmisten des Schaf – und Eselstalles und die Verwertung des Mistes in den Gärten. In einem Frühbeet ziehen wir Gemüse – und Blumenpflanzen vor. Teekräuter werden geerntet und getrocknet, verschiedene Marmeladen und Gelees in der Küche gekocht.